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Der atmende Tod.
(…)Es muss einen Weg geben, der einen weiter führt, als das Leben einen zu führen vermag. Wie in einer Melodie du Frieden findest, wie im Schaffen man wächst, an der Art der Ruhe die dabei entsteht.
Ich erkenne Teile von Menschen in mir, die mich nicht mehr loslassen. Leidenschaft, Verrat, Misstrauen, Enttäuschung, doch auch engelhaftes, das man kennen lernen darf.(…)
Es gibt einen Gott
Brad Pitt hat sich nen Tripper gefangen und pisst gerade schreiend Blut.
Angelina Jolie, nunmehr lippenlos, hat sich irgendwo in Afrika die Lepra geholt.
Geschüttelt Paris Hilton, schäumt der Proseko aus der Dose ins Dekoltee, sie hat jetzt Parkinson in der Hand und nicht mehr „Take-away Cafe“.
Nicole Richie nässt die Hosen ohne viel besorgen, sie ist ja ohnehin als inkontinent diagnostiziert geworden.
Ganz Hollywood stimmt heiter ein,“ Alt zu werden ist Gemein“.
Schnauzbartwalzer oder was wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte?
Die Erde bedeckt von einem mosaikartigen Autobahnnetz. Volksdümmliche Musik in O-Busen, Aufzügen und Supermärkten. Stupides Grinsen prügelt aus allen Gesichtern, die nicht mehr wagen zu weinen. Monotoner Gedankennullton, der in tangentenartiger Eintönigkeit, Sinus und Kosinus vergaß. Schäferhundherden grasen auf den Feldern der Besiegten. Biedermeieridylle in den Museen der stagnierten Moderne. Das Sacher führt die Currywurst. Wagner exhumiert, geklont, gezüchtet, bespielt nun jede Bühne. Bürstenschnitt und Saitenscheitel einheitsmatte durch den Endsieg. Im Fußball nur mehr Unendschieden. Exilanten auf dem Mond, gefroren zum Stillstand. Lui Vuiton im rot, weis, schwarzem Runenmuster. Statt Holzbrikets gibt’s Bücherberge und die Sonne wurde Braun gefärbt.
Fröschleins Tod!
(…)Die warme kleine Kiste in der ich liege öffnet sich plötzlich. Vier, grüne Seelen, vierer toter grüner Frösche, steigen sanft gegen Himmel empor.(…)
Die Jugend in den Kaffees der Langeweile, vor den leeren Tassen ihrer Zukunft!
(…)Vielleicht stimmt es wirklich, dass man mit dem Teufel tanzen muss um Feuer zu speien. Doch will ich mit den Engeln fliegen, die mir ihre Flügel schenken würden, wenn ich nur fragen würde. Doch zerstöre ich lieber das was ich noch nicht einmal geschafft habe wirklich zu leben (…)
Der letzte Lemming.
(…)Warum haben die Lemminge den Teufelskreis ihres Wahnsinns nie durchbrochen und sich nicht länger von den Klippen der überbevölkerten Langeweile gestürzt? Sie haben nicht einmal versucht es aufzuhalten, weder vor zehn Jahren, noch vor einem Jahrtausend, nicht einmal in dem Moment, in dem es zu spät war (…)
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Pilot- Auszüge eines Drehbuchs:
Als Ausdruck unserer Traurigkeit
Als Ausdruck unserer Hoffnungslosigkeit!
Als Ausdruck unserer Leidenschaft!
Als Ausdruck unserer Wut!
Als Ausdruck unserer Überlegenheit!
Als Ausdruck unserer Müdigkeit!
Als Ausdruck unserer Kraft!
Man hört nur noch ein Klicken, einen Knall und das Geräusch des explodierenden Schädels, Blut verteilt sich wie Nebel, in kleinen Schwaden und Tröpfchen im Raum.
Als Ausdruck unsres unbedachten Hochmuts!
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